Grundsätzlich arbeiten die verschiedenen Standheizungen mit einem integrierten Brenner oder Heizstab, welcher entweder durch ein eigens hierfür installiertes Pumpsystem Kraftstoff aus dem Tank des Fahrzeugs abpumpt und in die Brennkammer der Heizung leitet, oder aber die Heizung wird elektrisch betrieben, was jedoch, außer bei Sitzheizungen, einen externen Stromanschluss voraussetzt. Die elektrische Standheizung kommt beispielsweise in Wohnmobilen oder Wohnwägen zum Einsatz, welche an ihrem Stellplatz (z. B. Campingplatz) über einen 220-Volt-Anschluss verfügen. Viele elektrisch betriebenen Standheizungen funktionieren in etwa nach dem Prinzip eines Tauchsieders, wobei der Kreislauf des Kühlwassers durch einen im Motorblock direkt angebrachten Heizstab erwärmt wird. Bei dieser Art von Standheizung ist jedoch zu beachten, dass ein Betrieb während der Fahrt nicht möglich ist, da die Heizung auf die externe Stromversorgung angewiesen ist.

Eine Ausnahme bei den elektrischen Heizsystemen stellt die Sitzheizung dar. Diese wird zumeist direkt von der Autobatterie gespeist. Bei einer Sitzheizung laufen Heizdrähte durch die Sitze des Fahrzeugs, welche für die Erwärmung der Sitzfläche und des Fahrzeuginnenraumes sorgen.

Bei den durch einen Kraftstoffbrenner betriebenen Standheizungen gilt es zwei Typen zu unterscheiden. Zum einen gibt es die Luftheizungen, die durch ein Gebläse die kalte Luft aus dem Fahrzeuginnenraum in eine Brennkammer leitet, diese erwärmt und wieder zurück in die Fahrerkabine bläst. Des weiteren werden sogenannte Wasserheizungen angeboten, welche direkt mit dem Kühlwassersystem des Fahrzeuges verbunden sind und dieses erhitzen. Hierdurch wird nicht nur der Fahrzeuginnenraum auf die gewünschte Temperatur gebracht, sondern auch ein Erwärmen des Motors erreicht, was gerade in den kalten Monaten Startproblemen vorbeugt.