Der Einbau einer Standheizung gestaltet sich je nach Typ des Heizsystems unterschiedlich. Während Wasserheizungen direkt in den Motorraum eingebaut werden, finden Luftheizungen ihren Platz entweder im Innenraum, im Kofferraum oder am Unterflur des Fahrzeugs. Sitzheizungen bzw. deren Heizdrähte werden in die Sitze eingearbeitet, oder als Heizüberzüge einfach über die Sitze gestülpt.

Beim Einbau einer Wasserheizung ist darauf zu achten, dass sowohl eine Verbindung zum Kühlwassersystem des Fahrzeugs als auch zum Kraftstofftank besteht. Zudem ist die elektrische Versorgung der Dosierpumpe, welche den Kraftstoff in die Brennkammer der Heizung pumpt, durch den Anschluss an die Autobatterie, zu gewährleisten. Der Einbau einer Wasserheizung gestaltet sich, wegen der kompakten Bauweise der Heizung, meist problemlos.

Auch die Luftheizung, bzw. deren Pumpe, muss ebenfalls an den Kraftstofftank und die Autobatterie angeschlossen werden. Die Luftheizung benötigt zudem eine Stromversorgung für das eigene Gebläse, mit dem die kalte Luft angesaugt und die erwärmte Luft in den Fahrzeuginnenraum geblasen wird. Die Luftheizung ist, im Vergleich zur Wasserheizung, relativ groß und eignet sich daher vor allem für größere Fahrzeuge.

Eine Sitzheizung benötigt für die elektrische Versorgung ebenfalls eine Verbindung zur Autobatterie, oder, bei Heizüberzügen, zum Zigarettenanzünder. Bei jeglichen elektrischen Anschlüssen ist unbedingt auch auf deren Isolation und Absicherung zu achten!

Für jeden Typ von Standheizung wird außerdem ein Steuerungsmodul mit Temperaturregler und Timer benötigt, welches meistens direkt in das Armaturenbrett integriert wird. Für die Stromversorgung des Moduls sorgt wiederum ein Anschluss an die Autobatterie. Soll die Steuerung der Heizung über eine Fernbedienung erfolgen, muss zusätzlich eine Funkantenne am Fahrzeug angebracht werden.